Rosen Apotheke Oberderdingen

Meldungen

Entspannung

Meditation wirkt – auch bei Anfängern

(dgk) Wer meditiert, entspannt sich dabei. Doch Meditation bringt mehr als nur als ein gutes Gefühl. Die positiven Effekte auf die Hirnaktivität und die Selbstregulation sind wissenschaftlich erwiesen – für jedes Lebensalter und auch schon nach wenigen Übungstagen.

Studien mit unterschiedlichen Altersgruppen belegen, dass Meditation die Hirnaktivität fördert und auch die Verbindungen zwischen Hirnregionen, die zur Selbstregulation beitragen. Mit Selbstregulation sind Vorgänge gemeint, mit denen wir unsere Aufmerksamkeit, Entspannung, Gefühle, Impulse und Handlungen steuern – bewusst oder unbewusst.

Meditation kann eine spirituelle Übung sein, ein mentales Training oder einfach nur zur Entspannung dienen. In Asien hat das Meditieren eine lange Tradition, um die Gefühlslage und die Steuerung der Aufmerksamkeit zu verbessern. Auch hierzulande nutzen viele Menschen die Meditation. Ihre Wirksamkeit konnte mit Vergleichsstudien belegt werden, bei denen Menschen, die seit vielen Jahren regelmäßig meditieren, mit Kontrollpersonen gleichen Alters und Gesundheitszustandes verglichen wurden.

Studien mit bildlichen Darstellungen des Gehirns (Neuroimaging-Techniken) zeigten, dass Meditation sowohl die Hirnaktivität wie auch die Verbindungen zwischen Hirnregionen verbessert – und damit auch die Selbstregulation. Bei einer jüngeren Untersuchung an Studenten stellte man fest, dass dafür gar kein jahrelanges Üben notwendig ist. Bereits nach fünf Tagen mit Meditationsübungen kommt es zu Veränderungen in der Selbstregulation!

Schließlich führte man Studien durch, bei denen der Effekt der Meditation mit anderen Methoden der Selbstkontrolle verglichen wurde wie beispielsweise Autogenes Training. Die Studien wurden bei chinesischen und US-amerikanischen Studenten durchgeführt – mit ähnlichen Effekten. In China wurde der Einfluss eines Entspannungstrainings auf die Selbstregulation sogar bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von 4,5 Jahren nachgewiesen und bei Teilnehmern, die durchschnittlich 65 Jahre alt waren.

Text-Quelle: dgk
Weitere Quelle: Tang YY, Posner MI, Rothbart MK: Meditation improves self-regulation over the life span;
Ann N Y Acad Sci. 2013 Aug 22.,
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract [Epub ahead of print]

Der Spitzwegerich

Hilfe bei Husten, Insektenstichen und Wunden

(dgk) Für ein Medikament ideale Voraussetzungen: breites Anwendungsspektrum und schnelle Wirkung. Die Arzneipflanze des Jahres 2014 erfüllt beide Kriterien und ist noch dazu in der Natur (fast) überall und kostenlos verfügbar: der Spitzwegerich. Oft sogar als Unkraut tituliert, gehört er in Wirklichkeit zu den wirksamsten Heilpflanzen. Dr. Johannes Mayer vom Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg leitet die Forschergruppe „Klostermedizin“ und schwört darauf: Die Inhaltsstoffe ließen positive Effekte bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut sowie bei Wunden erwarten. Pharmakologische Laboruntersuchungen würden diese Effekte belegen. Die Arzneipflanze des Jahres wird vom Würzburger Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ gewählt, dem auch Mayer angehört.

Schon seit der Antike ist die Arzneipflanze Spitzwegerich bekannt und wurde breit angewendet, auch „Omas Hausapotheke“ kennt zum Beispiel die schnelle Wirksamkeit bei Insektenstichen. Werden die Blätter gut zerkleinert auf den Tierstich gelegt, lindert es den Juckreiz sofort.

„Der König des Weges“

Der Name „Wegerich“ leitet sich vom althochdeutschen Wort „rich“ ab, was „König“ bedeutet. Wegerich hieße demnach „König des Weges“. Den Spitzwegerich findet man an Wegrändern und in trockenen Weisen. Seinen Namen verdankt er den spitz zulaufenden, langen, schmalen, aufrecht stehenden Blättern, die eine Bodenrosette bilden. In Abhängigkeit zu den Bedingungen kann die Pflanze zwischen fünf und 60 Zentimeter hoch werden. Die Blütezeit reicht von Mai bis in den September. Ursprünglich auf der nördlichen Halbkugel beheimatet, ist er heute nahezu weltweit anzutreffen.

Von der Pflanze werden ausschließlich die Blätter verwendet. Zu ihren wichtigsten Inhaltsstoffen gehören die Iridoidglykoside wie Aucubin und Catalpol, die eine antibakterielle Wirkung zeigen, sowie Schleimstoffe, die reizmildernde Effekte besitzen. Hinzu kommen Gerbstoffe, die mit 6,5 Prozent Anteil die größte Inhaltsstoffgruppe bilden. Sie wirken zusammenziehend (adstringierend) und blutstillend und stabilisieren die Schleimhäute. Weitere Inhaltsstoffe, die an der Heilwirkung des Spitzwegerichs beteiligt sein könnten, sind Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Saponin, Kieselsäure und Mineralstoffe wie Zink und Kalium.

Von deutschen und europäischen Kommissionen wurde der Einsatz des Spitzwegerichs zur Linderung von Schleimhautreizungen im Mund und Rachenraum und dem damit verbundenen trockenen Husten anerkannt. So auch vom „Herbal Medicinal Product Commitee“ (HPMC), das auf europäischer Ebene die Kompetenz zur eigenverantwortlichen Beurteilung von pflanzlichen Arzneimitteln innehat. Allerdings liegen keine aktuellen klinischen Studien zum Spitzwegerich vor, weswegen Mayer die Wahl zur „Arzneipflanze des Jahres“ auch als Aufruf an die Forschung verstanden wissen will.

Text-Quelle: dgk
Bild-Quelle: Maria Brzostowska-Fotolia (mit Genehmigung von dgk)
Kontakt: Dr. Johannes Gottfried Mayer, Institut für Geschichte der Medizin, Oberer Neubergweg 10a, 97074 Würzburg, T: (0931) 832 64, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Blasenentzündung

Sanft gegen Blasenentzündungen

(dgk) Harnwegsinfekte kennt so gut wie jede Frau, so manche leidet wiederholt darunter. Die Ursachen – wie Infektanfälligkeit, Hormonstatus oder zu geringe Trinkmenge – sind zahlreich, die Wirkung immer dieselbe: Bakterien, die eigentlich nur im Darm vorkommen sollten, gelangen über die bei der Frau relativ kurze Harnröhre in die Blase, vermehren sich dort und sorgen für Harndrang, Brennen und Schmerzen. Nicht immer müssen gleich Antibiotika her, manchmal helfen auch sanftere Methoden, wieder für Ruhe in der Blase zu sorgen. Natürlich nur, wenn nicht Fieber oder ein langanhaltender Verlauf den Besuch beim Arzt unumgänglich machen.

Das A und O ist, immer für ausreichenden Flüssigkeitsnachschub zu sorgen und damit für ein „Durchspülen“ von Blase und Harnröhre zu sorgen. Im Prinzip ist egal, welches Getränk man wählt, sicher ist Wasser am einfachsten zu handhaben. Harntreibende Tees, zum Beispiel aus der Apotheke, unterstützen ebenso wie das Warmhalten des Unterbauchs. Einige Patientinnen schwören zudem auf Cranberry-Saft oder -Präparate. Allerdings wurde in einem Review kein überzeugender Nutzen der roten Beeren festgestellt.

Gerade zur Prophylaxe ist bereits ein weiterer Naturstoff bekannt: D-Mannose. Dieser Zucker bindet an den Fortsätzen (Pili) der Bakterienoberfläche von Enterobakterien und verhindert so, dass sich die Keime ans Epithel der Harnwege binden können. Ein Team von Ärzten um Bojanna Kranjcec von der Klinik in Zabok in Kroatien kritisierte aber die unzureichende Studienlage zu diesem Thema und initiierte eine weitere Untersuchung. Die Urologen haben nun die Wirksamkeit von D-Mannose mit der des Antibiotikums Nitrofurantoin verglichen, das häufig vor Vorbeugung rezidivierender Harnwegsinfekte eingesetzt wird. Frauen mit einer akuten Harnwegsinfektion und einer Vorgeschichte mit Rezidiven erhielten zunächst sieben Tage das Antibiotikum Ciprofloxacin, um den akuten Infekt zu behandeln. Die Studienteilnehmerinnen wurden dann in drei verschiedene Gruppen eingeteilt, zur Vorbeugung eines Rückfalls erhielten sie entweder Nitrofurantoin oder D-Mannose, die Kontrollgruppe blieb ohne Prophylaxe. Nach einem halben Jahr war in beiden aktiven Prophylaxegruppen die Rezidivrate im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant reduziert – um 76 Prozent mit D-Mannose und um 66 Prozent mit Nitrofurantoin.

Zwar ist der Unterschied zwischen den beiden Wirkstoffen D-Mannose und Nitrofurantoin nicht signifikant, allerdings war die Rate unerwünschter Wirkungen (meist Durchfall, Kopfschmerzen) mit dem Zucker deutlich geringer. Dies ist auch ein wesentlicher Aspekt der Compliance, da das Präparat nicht vorzeitig abgesetzt wird.

Text-Quelle: dgk
Weitere Quelle: Kranjcec B et al.,(2013). D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World Journal of Urology

Bald ist Weihnachten

Bei uns finden Sie jede Menge Geschenkideen

Wir beraten Sie!

Sie suchen noch ein Geschenk oder nur eine Kleinigkeit? Wir haben bestimmt etwas für Sie.Immer eine gute Idee ist, etwas duftendes zu verschenken. Wir führen eine riesige Auswahl an Düften und alles was man für eine Beduftung benötigt. Unsere Düfte bestehen aus 100% reinen ätherischen Ölen, ohne Zusatzstoffe. Des Weiteren finden Sie bei uns Bio-Aromen, die Sie zum Backen oder für die Zubereitung von Speisen verwenden können. Alles in Bio- oder Demeter-Qualität. 

 Auch wenn Sie kein Geschenk suchen, lohnt sich ein Besuch bei uns: Die kalte Jahreszeit beginnt und die Tage werden dunkler und immer kürzer. Da sehnt man sich nach einem wärmenden Winterduft, um es sich zuhause richtig schön gemütlich zu machen. Unser Winterzeit Duftset zaubert Wärme und Behaglichkeit in den Wohnraum. Winterzeit ist der Duft mit Kakao, Muskat und Tonka und der kleine weiße Tonkrug ist in jedem Raum ein dekoratives Element.

In unserer eigens eingerichteten Duftwecke finden Sie bestimmt etwas, was Ihnen oder Ihren Lieben viel Freude bereitet. Es finden sich immer mehr Kunden bei uns ein, die von unserer Duftecke und unserer Beratungskompetenz begeistet sind. Probieren Sie es aus.

Gesundheitstag in Oberderdingen

Es war ein voller Erfolg!

Zahlreiche Besucher beim ersten Oberderdinger Gesundheitstag.

Am 20. Oktober 2013 fand der erste Oberderdinger Gesundheitstag statt. Wir waren dort mit einer echten Überraschung in Form eines Piaggio ebenfalls vertreten. Gleich zu Beginn fanden sich zahlreiche Besucher an unserem Stand ein, um einen leckeren Bio-Aromacockteil zu probieren oder einen Kaffee zu genießen, der mit Bio-Aromen verfeinert wurde. Dazu gab's selbstgebackenen Kuchen, der ebefalls mit Bio-Aromen verfeinert wurde. 

Natürlich konnte man die Bio-Öle in Demeter-Qulität auch gleich mitnehmen. Zusätzlich boten wir noch weitere ätherischen Öle und Düfte an. Dazu zahlreiche Produkte zur Beduftung von Wohnräumen.

Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit für eine kostenfreie Hautanalyse incl. Beratung. Auch hier boten wir eine breite Palette dermatologischer Pflegeprodukte an. 

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unser Angebot so gut angenommen wurde.

Alle Produkte, die wir dabei hatten und natürlich noch viel mehr gibt's bei uns in der Apotheke - incl. Beratung, versteht sich! 

Öffnungszeiten

Montag: 830 bis 1230 und 1430 bis 1830 
Dienstag: 830 bis 1230 und 1430 bis 1830
Mittwoch: 830 bis 1230 
Donnerstag: 830 bis 1230 und 1430 bis 1830
Freitag: 830 bis 1230 und 1430 bis 1830
Samstag: 830 bis 1230 

Adresse

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Heike Hollstein e.K.
Schillerstrasse 19
75038 Oberderdingen
Telefon: 07045/524
Telefax: 07045/8181
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Impressum

Angaben nach Paragraph 6 TDG

Apothekerin Heike Hollstein e.K.
Berufsbezeichnung verliehen in Deutschland
Handelregister Mannheim: HRA 240241
Umsatzsteuer-ID: DE217018513
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Zuständige Kammer: LAK Baden-Württemberg
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