Rosen Apotheke Oberderdingen

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Blasenentzündung

Sanft gegen Blasenentzündungen

(dgk) Harnwegsinfekte kennt so gut wie jede Frau, so manche leidet wiederholt darunter. Die Ursachen – wie Infektanfälligkeit, Hormonstatus oder zu geringe Trinkmenge – sind zahlreich, die Wirkung immer dieselbe: Bakterien, die eigentlich nur im Darm vorkommen sollten, gelangen über die bei der Frau relativ kurze Harnröhre in die Blase, vermehren sich dort und sorgen für Harndrang, Brennen und Schmerzen. Nicht immer müssen gleich Antibiotika her, manchmal helfen auch sanftere Methoden, wieder für Ruhe in der Blase zu sorgen. Natürlich nur, wenn nicht Fieber oder ein langanhaltender Verlauf den Besuch beim Arzt unumgänglich machen.

Das A und O ist, immer für ausreichenden Flüssigkeitsnachschub zu sorgen und damit für ein „Durchspülen“ von Blase und Harnröhre zu sorgen. Im Prinzip ist egal, welches Getränk man wählt, sicher ist Wasser am einfachsten zu handhaben. Harntreibende Tees, zum Beispiel aus der Apotheke, unterstützen ebenso wie das Warmhalten des Unterbauchs. Einige Patientinnen schwören zudem auf Cranberry-Saft oder -Präparate. Allerdings wurde in einem Review kein überzeugender Nutzen der roten Beeren festgestellt.

Gerade zur Prophylaxe ist bereits ein weiterer Naturstoff bekannt: D-Mannose. Dieser Zucker bindet an den Fortsätzen (Pili) der Bakterienoberfläche von Enterobakterien und verhindert so, dass sich die Keime ans Epithel der Harnwege binden können. Ein Team von Ärzten um Bojanna Kranjcec von der Klinik in Zabok in Kroatien kritisierte aber die unzureichende Studienlage zu diesem Thema und initiierte eine weitere Untersuchung. Die Urologen haben nun die Wirksamkeit von D-Mannose mit der des Antibiotikums Nitrofurantoin verglichen, das häufig vor Vorbeugung rezidivierender Harnwegsinfekte eingesetzt wird. Frauen mit einer akuten Harnwegsinfektion und einer Vorgeschichte mit Rezidiven erhielten zunächst sieben Tage das Antibiotikum Ciprofloxacin, um den akuten Infekt zu behandeln. Die Studienteilnehmerinnen wurden dann in drei verschiedene Gruppen eingeteilt, zur Vorbeugung eines Rückfalls erhielten sie entweder Nitrofurantoin oder D-Mannose, die Kontrollgruppe blieb ohne Prophylaxe. Nach einem halben Jahr war in beiden aktiven Prophylaxegruppen die Rezidivrate im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant reduziert – um 76 Prozent mit D-Mannose und um 66 Prozent mit Nitrofurantoin.

Zwar ist der Unterschied zwischen den beiden Wirkstoffen D-Mannose und Nitrofurantoin nicht signifikant, allerdings war die Rate unerwünschter Wirkungen (meist Durchfall, Kopfschmerzen) mit dem Zucker deutlich geringer. Dies ist auch ein wesentlicher Aspekt der Compliance, da das Präparat nicht vorzeitig abgesetzt wird.

Text-Quelle: dgk
Weitere Quelle: Kranjcec B et al.,(2013). D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World Journal of Urology

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