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Kind und Gesundheit

Deshalb macht Stillen schlau

(dgk) Kinder, die in den ersten Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden,  sind klar im Vorteil. Offenbar entwickelt sich ihr Gehirn schneller als bei  Kindern, die andere Babynahrung bekommen. Dies belegt eine neue Studie aus den  Vereinigten Staaten. Die gestillten Kinder sind geistig leistungsfähiger. Zudem  weiß man, dass ihr Intelligenzquotient innerhalb des ersten Lebenshalbjahres mit  jedem Monat, in dem sie keine andere Nahrung bekommen, ansteigt.

Dass das  Stillen viele Vorteile hat, ist schon lange bekannt. Nicht von ungefähr  empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) allen Müttern, ihre Kinder in  den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen.

Die neue Studie der  Brown Universität im US-Staat Rhode Island zeigt nun, wie sehr die Entwicklung  des kindlichen Gehirns vom Stillen profitiert: Die Bildung von Myelin wird  angeregt, und zwar um 20 bis 30 Prozent schneller als bei nicht oder nur zum  Teil gestillten Kindern. Myelin ist eine fetthaltige Trennschicht, die die  Verbindungen zwischen Nervenzellen umhüllt. Damit werden diese Verbindungen  elektrisch isoliert. Das schützt diese Zellen und ermöglicht die schnelle  Weiterleitung von Informationen.

Die beschleunigte Myelinbildung konnte mit dem  Kernspintomographen sichtbar gemacht werden. Untersucht wurden 133 Kinder, die  in den ersten drei Lebensmonaten entweder voll gestillt wurden oder nur zum Teil  oder ausschließlich Babynahrung bekamen. Die voll gestillten Kinder hatten durch  die zügige Hirnentwicklung einen klaren Vorsprung. Untersucht wurden die ersten  vier Lebensjahre, wo die gestillten Kinder bei Tests der geistigen Leistungsfähigkeit am besten abschnitten.

Alle Kinder entstammen vergleichbaren Familien  und kamen nach normalen Schwangerschaften gesund zur Welt. Natürlich spielt beim  Stillen nicht nur die Zusammensetzung der Muttermilch eine Rolle, sondern auch  der innige Körperkontakt zwischen Mutter und Kind. Dieser hat sicherlich  Einfluss auf die Mutter-Kind-Bindung und die Entwicklung des Kindes. Eine  polnische Untersuchung der Universität in Krakau hatte kurz zuvor bereits  ermittelt, dass der Intelligenzquotient (IQ) durch das Stillen messbar ansteigt.  Mehr als 400 Kinder wurden dort in den ersten sieben Lebensjahren getestet.  Dabei zeigte sich, dass Kinder, die die ersten drei Monate voll gestillt wurden,  im Schnitt 2,1 IQ-Punkte mehr erreichten, als die Vergleichsgruppe. Wer vier bis  sechs Monate voll gestillt wurde, lag 2,6 Punkte höher und  eine Stillzeit von mehr als sechs Monaten brachte einen Vorsprung von 3,8 Punkten.

Text-Quelle: dgk 
Bild: dgk (mit Genehmigung durch dgk)

Weitere Quellen:

http://dx.doi.org/10.1016/j.neuroimage.2013.05.090
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21660433
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54725/Stillen-beschleunigt-Entwicklung-von-Myelinscheiden

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